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Erläuterung

Ist eFTI für mich als Beförderer verpflichtend?

Verabschiedet 2026-06-14 · ≈ 1 Min. Lesezeit · Dirk Baaijen

eFTI zwingt Sie nicht, digital zu werden, verpflichtet aber Behörden, elektronische Frachtinformationen ab dem 9. Juli 2027 zu akzeptieren. Papier bleibt erlaubt, doch Digital-zuerst wird zur Norm. Was das für Beförderer, Spediteure und Verlader praktisch bedeutet.

Kurze Antwort: nicht so, wie Sie vielleicht denken. eFTI verpflichtet Sie nicht, Ihre Frachtinformationen zu digitalisieren. Es verpflichtet die Behörden, elektronische Frachtinformationen zu akzeptieren, wenn Sie diese anbieten — ab dem 9. Juli 2027.

Was die Pflicht genau beinhaltet

Die Akzeptanzpflicht liegt bei den zuständigen Behörden (Straßenkontrolle, Zoll, Inspektionen). Bieten Sie gesetzliche Frachtinformationen elektronisch über eine zertifizierte eFTI-Plattform an, dann dürfen sie kein papiernes Original mehr verlangen. Papier bleibt zulässig; Sie werden nicht zum Umstieg gezwungen.

Warum Sie es dennoch wollen

  • Zeitgewinn bei Kontrollen — kein Suchen nach Papieren, direkte digitale

Verifizierung.

  • Weniger Fehler und Verwaltung in der Lieferkette.
  • Der Markt bewegt sich mit — Auftraggeber und Plattformen fragen zunehmend

nach Digital. Wer bereit ist, hat einen Vorsprung.

Was zu tun ist

  1. Bestimmen Sie, welche gesetzlichen Frachtinformationen Sie derzeit auf Papier

bereitstellen.

  1. Klären Sie ab, ob Ihr Anbieter/Ihre Plattform eine eFTI-konforme,

elektronische Bereitstellung unterstützen wird.

  1. Planen Sie den Umstieg vor dem 9. Juli 2027 — nicht, weil es muss, sondern

weil es sich lohnt.

Lesen Sie das Hauptdossier: eFTI: elektronische Frachtinformationen werden zur Norm. Oder machen Sie den Transport-&-Logistik-Scan.

Quellen

  1. https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2020/1056/oj
    Verordnung (EU) 2020/1056 (eFTI): Behörden müssen elektronische Frachtinformationen ab dem 9. Juli 2027 akzeptieren, über zertifizierte Plattformen.

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Dirk Baaijen

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